SCHATTEN

 

Ein interdisziplinäres Theaterprojekt von Brigitte Knapp
In der Leistungsgesellschaft darf man keinen Makel haben, man ist selbst dafür verantwortlich, dass das Leben läuft, reibungslos. Aber SIE hat eine unsichtbare seelische Krankheit, die den ganzen Menschen erfasst und dennoch keine erkennbaren Blessuren aufweist. Der Appell an die Einzelne, sich doch nicht hysterisch zu verhalten, liegt nahe.

Brigitte Knapp thematisiert in Schatten die Überforderung unserer Gesellschaft mit dem Thema Depression. Fast jeder Fünfte leidet einmal in seinem Leben an Depressionen, doch wird die Erkrankung von Betroffenen und in der Gesellschaft immer noch verdrängt, verharmlost und marginalisiert. Das macht die Erkrankten noch mehr zu Außenseitern und treibt sie in Rückzug und Isolation. Hilflosigkeit und Schuldgefühle belasten die Betroffenen wie auch ihr Umfeld. 


Innsbruck Westbahntheater:
Premiere: 25.10.2019 um 20.00 Uhr
Vorstellungen: 26.10. / 27.10 / 01.11. / 02
.11. / 03.11  


Inszenierung: Katja Langenbach / D / CH
Choreographie: Ensemble / Mitarbeit Martina Marini / I
Ausstattung & Video: Caroline Stark / A
Musik: Martin E. Greil / A
Schauspieler*innen: Luka Oberhammer / A
, Brigitte Walk / A, Konrad Hochgruber / I / A, Martin Carnevali / D

Tänzer*in: Anastasia Kostner / I / NL, Tobias Spori / CH
Lichtdesign und Technik: Jan Paul Wielander / A 

Produktionsleitung: Nicole Wehinger / A, Ann Katrin Cooper / CHEine

 

Koproduktion von walktanztheater.com mit westbahntheater Innsbruck, Tanzschmiede / fucinadanza meran und Panorama Dance Theater St.Gallen.

 



RAFFL

RAFFL

eine turbulente Volkstheaterkomödie von Thomas Gassner

www.stummerschrei.at

Vorstellungen:

20.07 / 21.07 / 28.07 / 31.07 / 01.08 / 03.08 / 04.08. 2019

Der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer gehört auch nach 200 Jahren noch zu denen, die von der Geschichte nicht vergessen wurden. Ganz anders erging es seinem Knecht Raffl,  dem Protagonisten von Thomas Gassners gleichnamiger satirischer Posse. Nicht dem Helden der Geschichte, sondern dem stets Übergangenen, wird  hier eine Bühne geboten. Raffl ist ebenso vernarrt in die Passionsspiele wie in die Burgl, die aber schon jemand anderem versprochen ist. Es läuft nicht gut für ihn, denn aufgrund seines niedrigen Standes darf er nur den Judas, nicht aber den eigentlich angestrebten Jesus spielen. 

„Die spinnen, die Tiroler“, ist dann schließlich auch das Fazit Gassners. Warum genau und auf welche Weise lässt sich in diesem Stück nacherleben. Regie führt Konrad Hochgruber, der bereits Märzengrund in Szene gesetzt hat. Auch Thomas Gassner ist bei stummer schrei kein Unbekannter. Schon mit seinem Feinripp-Ensemble sorgte er für zahlreiche unterhaltsame Abende.
 

In den Hauptrollen

Bernhard Eberharter, Daniel Trautendorfer, Elisabeth Kreidl, Fritz Gasser, Wolfgang Rieser

Regie: Konrad Hochgruber